Bruder

Markus Thüer

Wie ich zu den Kapuzinern gekommen bin?

Zu den Kapuzinern bin ich gekommen als ich bereits sehr bewusst auf der Suche nach einer Gemeinschaft war. Ich hatte für mich gespürt, dass ich mein Leben aus der Beziehung zu Gott heraus leben will, und das nicht nur als Grundlage für ein „normales“ Leben sondern ganz und gar. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, wie ein solches Leben aussehen könnte. Als ich auf dieser Suche ein Kloster kennenlernte, wurde mir klar, dass ich dieses geistliche Leben nicht allein, sondern in Gemeinschaft leben möchte.

So begann ich, mich mit dem Ordensleben auseinander zu setzen und besuchte verschiedene Klöster. Die Kapuziner hatten ein Kloster in der Nähe meiner Heimatstadt. Zwei alte Brüder haben dort den Ausschlag gegeben, meinen Weg bei den Kapuzinern zu beginnen. Beide, über achtzig Jahre alt und mehr als fünfzig Jahre im Orden, waren für mich ein herausragendes Beispiel für ein erfülltes und zufriedenes Leben. „So möchte ich auch mal alt werden“ war mein Gedanke und so begann dann auch bald mein Weg mit den Kapuzinern.

Br. Markus Thüer

Kapuzinerkloster
Kapuzinerstr. 27/29
48149 Münster
Tel.: 0251/9276-0

Was mich am Kapuzinerleben fasziniert?

An den Kapuziner fasziniert mich vor allem die Mischung zwischen den vielfältigen Aktivitäten und dem Gemeinschaftsleben in Gebet und Miteinander. Es ist nicht ein Leben in einem von der restlichen Welt abgeschlossen Kloster, sondern ein geistlich gemeinschaftliches Leben mit und in dieser Welt.

Was ich im Orden tue?

Meine Hauptaufgabe ist die Leitung unseres Klosters in Münster. Dazu gehört die gesamte Organisation des Hauses, die Kontakte nach außen, die Sorge für die Brüder auf der Pflegestation, Gottesdienste und Seelsorge im Sprechzimmer und Beichtstuhl.  Zwei bis dreimal im Jahr bin ich auch als Simultandolmetscher bei Ordenskonferenzen im Einsatz.

Franz von Assisi?

Franziskus ist mir besonders lieb und wichtig geworden in der Art wie er seinem Gegenüber begegnet, sei es Mensch, Tier oder der unbelebten Schöpfung. In allem sieht er die Verbindung zu Gott dem Schöpfer und es gelingt ihm, den Anderen mit Gottes liebenden Augen zu sehen.

An den Kapuzinern fasziniert mich vor allem die Mischung zwischen den vielfältigen Aktivitäten und dem Gemeinschaftsleben in Gebet und Miteinander.

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