Gebetshilfe für März 2017

von | 10.03.2017

Impuls

Menschen geistlich begleiten

„Wo Ruhe ist und Betrachtung, da ist weder Aufregung noch unsteter Sinn“ (Franz von Assisi)

Die Erfahrung vieler Menschen heute ist es, mehr gelebt zu werden als zu leben. Dazu kommen Lärm, Hektik, Stress.
Auf diesem Hintergrund sehnen sich Menschen danach, zu sich selbst zu kommen, Orientierung und Klarheit zu finden.
Viele Menschen leiden unter den Lasten und Verwundungen ihres Lebens. Groß ist die Sehnsucht nach Heilung, nach Sinn und erfülltem Leben.

In Exerzitien kann man neue Kraft schöpfen, und wieder frohen Mut gewinnen. Exerzitien können helfen, Klarheit zu finden und Leben zu ordnen.

Immer wieder darf ich in der Begleitung von Exerzitien beglückend erleben, wie Gott wirkt, wo jemand offen ist und sich einlässt.
Immer wieder erfahre ich, wie das Wort Gottes reinigt und heilt, tröstet und befreit.
Nie habe ich das Gefühl, nur der Gebende zu sein. Immer wieder erfahre ich mich selbst als beschenkt.

In all den Jahren bin ich die Exerzitienseelsorge nie leid geworden. Nach wie vor macht sie mir Freude.

Zu den Bitten in den Laudes

„Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb nehmen mich gefangen, jagen mich.“

  • Lass uns immer wieder innehalten, Atem holen und neue Kraft schöpfen in deiner Nähe.

„Von Zweifeln ist mein Leben übermannt, mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.“

  • Lass uns immer wieder innehalten, still werden und hilf uns, dein Wort zu hören, das aufrichtet und rettet, das tröstet und befreit.

Zu den Fürbitten in der Vesper

Für alle, die in der Verkündigung und Weitergabe des Glaubens stehen.

  • Lass ihr Wort und ihr Beispiel auf fruchtbaren Boden fallen und stärke sie in ihrem Dienst.

Für alle Frauen und Männer, die andere geistlich begleiten.

  • Erleuchte ihre Herzen mit deinem Licht und schenke ihnen Freude in ihrer Aufgabe.

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Bruder Pius Kirchgessner

Bruder Pius Kirchgeßner, geb. 1952, aufgewachsen in Buchen-Hettingen (Odenw.) hat als Kind und Jugendlicher die Klosterschulen der Kapuziner in Zell a. H. und Bensheim besucht.
Ein Onkel von ihm, P. Kilian Gremminger, war Kapuziner.
Ordenseintritt 1972, Studium der Philosophie und Theologie in Münster und Canterbury, ewige Profess 1976, Priesterweihe 1978.

Stationen seines Weges als Kapuziner: Karlsruhe (Pfarrei), Werne/Lippe (Noviziat und Jugendarbeit), Kloster Reute (Exerzitien), Dieburg (Postulat), Bad Mergentheim (Exerzitien),
seit 14 Jahren in Zell a. H./Schwarzwald.

Vor 25 Jahren hat Br. Pius eine zweijährige Ausbildung als Exerzitien und Meditationsleiter mitgemacht und ist seit dieser Zeit überwiegend in diesem Bereich der Seelsorge tätig, sowohl im „Haus der Begegnung“ (HdB) in Zell als auch auswärts in anderen Exerzitienhäusern, oft auch angefragt von Mutterhäusern, Abteien oder Provinzialaten in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol für Schwestern- Konvents- oder Provinzexerzitien.
Nähere Informationen: www.pius-kirchgessner.de

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