Gebetshilfe für April bis Juni 2018

von | 27.04.2018

Impuls

Unser Glaube beschränkt sich nicht auf das Gebet. Das, was ich im Gebet empfangen habe, will auch praktisch umgesetzt werden. Damit meine Glaubenspraxis, also das, was meinen Glauben sichtbar macht, gelingt, bedarf es einer guten Portion Treue.

Paulus schreibt im ersten Korintherbrief: „So soll man uns betrachten: als Diener Christi und als Verwalter von Geheimnissen Gottes. Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich als treu erweisen.“ Christen wurden und werden daran gemessen, wie sie leben, wie sie reden, wie sie beten. Wir sind Gottes Aushängeschild in der Welt. Und wir haben eine großartige Berufung: Was gibt es Schöneres als den Leuten jeden Tag ganz praktisch zu zeigen, wie gut es ist, dass der Tod durch die Auferstehung besiegt ist? Und nicht nur davon zu reden!

Der heilige Bruder Konrad hat dies treu versucht. Jeden Tag war er bereit als Pförtner ganz praktisch mit einer Mahlzeit und einem offenen Ohr den Leuten an der Pforte in Altötting zu begegnen. In einem solchen Leben wird deutlich, was es heißt, Christ zu sein: Gebet, Verkündigung und praktische Hilfe spielen zusammen. Jesus sagt: „Geh und handle genauso.“

Zu den Bitten in den Laudes

April

Du bist der treue Zeuge;

  • hilf uns in unseren Aufgaben und am Dienst an den Menschen treu zu bleiben.

Mai

Wir danken dir für unsere Berufung;

  • schenke uns immer neu die Bereitschaft zur Nachfolge.

Juni

Christus, du hast die Augen des Blindgeborenen geöffnet;

  • schenke uns jeden Tag die Ausrichtung auf dich.

Zu den Fürbitten in der Vesper

April

Du rufst jeden in deine Nachfolge;

  • berufe junge Männer zu Kapuzinern und junge Frauen zu Kapuzinerinnen.

Mai

Du hast die Apostel zu deinen Boten gemacht;

  • öffne jungen Menschen das Herz, damit sie sich mit uns auf den Weg der Nachfolge machen.

Juni

Du Beter in der Stille hast die Jünger gelehrt;

  • wecke in jungen Menschen die Berufung, Dir als Kapuziner zu folgen.

PDF herunterladen

in Kürze

Kapuzinerkloster Frankfurt
Im Kapuzinerkloster Liebfrauen leben zurzeit sieben Brüder. Wir engagieren uns in der City-Seelsorge und Obdachlosenarbeit. Mitten im Zentrum von Frankfurt am Main wirken wir sieben Brüder Kapuziner an und in der Liebfrauenkirche. Wir pflegen den vielbesuchten interreligiösen Ort der Stille, feiern Gottesdienste und stehen für Beichte und Seelsorge bereit. Mit vielen Ehrenamtlichen bilden wir einen lebendigen Kraftort für alte und neue Formen der Spiritualität. Da Leben im Stadtzentrum auch heißt: Menschliche praktische Not hautnah erfahren, gehört das soziale Engagement im Franziskustreff, einem Ort für arme und obdachlose Mitmenschen, selbstverständlich auch zum Kapuzinerkloster in Frankfurts City.

Pin It on Pinterest

Share This